Dielen oder Parkett als Fussboden




Da Holz in der Lage ist, die Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen, sie zu binden und im Bedarfsfall schnell wieder abzugeben, eignet es sich besonders gut im Wohnbereich als Fußbodenbelag. Durch diese Eigenschaft, wird die Luftfeuchtigkeit in den Räumen auf einem konstanten Niveau gehalten und wirkt sich positiv auf das Raumklima aus.

Wenn man sich für Dielen entscheidet, sollte man wissen, dass es sich empfiehlt, diesen Holzfußbodenbelag von einer Tischlerei, oder von einem Schreiner angefertigen zu lassen. Holzdielen dienen als tragendes Element des Fußbodens und bestehen aus raumlangen Holzbohlen. Sie werden aus Hartholz, wie z.B. Fichte oder aus der Lärche gefertigt und weisen eine Breite von mindestens acht Zentimetern und eine Stärke von 25 bis 50 Millimetern auf. In einigen Altbauten sind sogar noch Dielen aus der Douglastanne (Douglasie) zu finden. Alle massiven Fußbodenbretter oder –bohlen werden als Dielen bezeichnet.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich für einen Parkettboden zu entscheiden. Der Fußbodenbelag wurde in Frankreich erfunden und das Wort Parkett bezeichnet alle Holzfußböden, die mit einem oder mehreren geometrischen Mustern gegliedert sind. Für das Parkett ist ein fester und tragfähiger Untergrund notwendig. Dafür gibt es aber bei den Gestaltungsmöglichkeiten der Verlegmuster fast keine Einschränkungen.

id=